2020 Usbekistan

Da es bis zur Mekongtour noch 10 Monate hin sind, habe ich spontan nach einer kurzen Radtour gesucht. Fündig geworden bin ich bei biss Aktivreisen. Hier die Beschreibung der Tour:

Der alte Handelsweg der Seidenstraße machte Zentralasien mehr als ein Jahrtausend lang zur Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Besondere Bedeutung erlangten die Oasenstädte Samarkand und Buchara durch ihre Lage an den Kreuzungspunkten der Handelsrouten. Wundervolle Moscheen und Koranschulen mit türkisfarbenen Kuppeln machen den besonderen Reiz dieser Städte aus. Neben den Meisterwerken islamischer Baukunst gibt es auch eine Vielzahl von Tschoi-Chonas (Teehäusern), wo man bei einer Schale grünen Tees angenehm sitzen und sich unterhalten kann. Ein Einkaufsbummel durch die farbigen Basare, wo man u.a. auch die berühmte Seide kaufen kann, ist ein besonderes Erlebnis.

Unsere Radtour führt von Buchara durch fruchtbare Oasen, die Wüste Kysyl Kum und über die Hügel des Karatau und Aktau bis nach Samarkand. In den Dörfern übernachten wir bei Familien, lernen die usbekische Gastfreundschaft und auch die typischen Speisen des Landes kennen, wie z.B. Palow, ein Reisgericht mit Lammfleisch, gelben Mohrrüben und Kichererbsen oder Sambusa, Blätterteigtaschen mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung.

Mai 2020
Gesamtdauer: ca. 15 Tage, 
Radstrecke: 860 km 
Bahn | Fahrrad

Reisebeschreibung:

1. Tag:

Flug Hamburg-Istanbul-Taschkent 07 Uhr.


2. Tag:

Geführter Stadtrundgang durch die moderne usbekische Hauptstadt. Wir besichtigen u. a. die Medrese Kukeldash in der kleinen Altstadt, das Denkmal für die Erdbebenopfer von 1966 und einige, besonders schöne Metrostationen. Am Abend besteigen wir den Nachtzug nach Buchara.


3. Tag:

Am Morgen Ankunft in Buchara. Transfer zum Hotel in der Altstadt. Geführter Stadtrundgang. Buchara gilt als die „heilige Stadt“ Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.


4. Tag:

Heute ist Zeit für eigene Erkundungen in Buchara oder einen Ausflug in die Umgebung, z. B. zum Mausoleum von Bahovuddin Naqshband, dem Begründer des Sufi-Ordens der Naqshbandi. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die alten und neuen Stadtviertel. Am
Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben
zuschauen.


5.-7. Tag:

In der fruchtbaren Buchara-Oase radeln wir vorbei an Obstpantagen, Baumwollfeldern und Maulbeerhainen auf Nebenstraßen durch viele kleine Dörfer. In der für ihre Keramik bekannten Stadt Gishduwan übernachten wir im Haus des Töpfermeisters Abdullah aka. Hinter Gishduwan erreichen wir Ausläufer der Wüste Kysyl Kum (Wüste des Roten Sandes). Die Hügelkette des Karatau überqueren wir beim kleinen Karaqarga-Pass (800 m). Bei der Abfahrt vom Pass ist Vorsicht geboten, da auf diesem
Abschnitt viele Wüstenschildkröten die Straße überqueren. In dieser Region leben neben Usbeken auch persischsprachige Tadschiken. In der Kleinstadt Nurata werden wir bei einer tadschikischen Familie übernachten.
Radstrecken: ca. 78 km / ca. 83 km / ca. 58 km


8.-9. Tag:

In Nurata besuchen wir die Hasrat-Ali-Quelle. Die Quelle gilt als heilig und zieht muslimische Pilger aus ganz Zentralasien an. Danach radeln wir durch die Wüste zum Jurtencamp von Jangikasghan, wo wir zweimal übernachten werden. Am 9. Tag unternehmen wir einen Tagesausflug mit dem Rad zum Aydarkul See. Wer möchte, kann alternativ auch im Camp bleiben, einen Ruhetag einlegen oder einen Ausritt auf einem Kamel unternehmen (fakultativ).
Radstrecken: ca. 68 km / ca. 52 km


10.-12. Tag:

Am 10. Tag kurzer Bustransfer zurück bis hinter Nurata. Weiter geht es mit dem Rad in einem langen Tal zwischen den Bergketten des Aktau und Nuratau bis nach Qoshrabot. Hinter Qoshrabot überqueren wir am Folgetag den Aktau und kommen in die Samarkand-Oase. Nach einer Übernachtung im Dorf Obolin besichtigen wir am 12. Tag das Mausoleum des Gelehrten al-Buchari und erreichen am Nachmittag Samarkand.
Radstrecken: ca. 60 km / ca. 65 km / ca. 35 km


13. Tag:

Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin.


14. Tag:

Vormittags ist Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug durch die Hungersteppe nach Taschkent.


15. Tag:

Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Hamburg.

Mein neuer Job


Thailand 2015

Thailand 2015


Urlaubsvideos
tomtomtofu 2020

Für die Megatour 2020 , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi laufen die Vorbereitungen!