geplanter Tourverlauf


 1 und 2. Tag – 03. und 04. November 2017 
 Flug von Hamburg nach Dubai und weiter nach Mumbai
 Flugzeit 9:30 Stunden 9.000 km – Zwischenstopp 3 Stunden 

Ankunft in Mumbai um 08:25. Anschließend Transfer ins Hotel im Zentrum. Nach einer kurzen Erfrischung beginnen wir einen ersten Erkundungsspaziergang in den zentralen, stark britisch geprägten Vierteln direkt am Gateway of India und Taj Palace Hotel. Neben architektonischen Perlen, wie den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden größten Bahnhof Asiens Chhatrapati Shivaji Terminus (CST) erkunden wir das geschäftige Börsen- und weitere Marktviertel. Hier und später am Abend genießen erstmals die berühmte indische Küche.



3  Tag – 05. November 2017 
Bootstour und Stadtrundfahrt

Am Morgen besteigen wir das Boot zu den ebenfalls in den Status des UNESCO-Weltkulturerbes erhobenen Felsentempeln in den Höhlen auf der Elephanta-Insel. Am Nachmittag werden wir bei einer Stadtrundfahrt weitere Sehenswürdigkeiten der indischen Businessmetropole kennenlernen. Den Sonnenuntergang erleben wir gemeinsam mit Tausenden Einheimischen mit dem unvermeidlichen Bombay Bel Puri Snack und Tee am berühmten Chowpatty Beach.


4  Tag – 06. November 2017
 13 Stunden Zugfahrt von Mumbai nach Goa (Margao)

Mit dem Frühzug verlassen wir Mumbai vom CST in Richtung Goa und erreichen nach einer ca. 13 Stunden dauernden (garantiert mit einmaligen Eindrücken garnierten) Fahrt mit der legendären indischen Eisenbahn den Bahnhof in Margao. Nach kurzem Transfer erreichen wir unser Strandhotel für die kommenden 2 Nächte am Colva Beach in Goas Süden. Seafoodliebehaber werden hier voll auf ihre Kosten kommen.


5  Tag – 07. November 2017 
  Goa (Margao), 
35 km, flach, einfach

Das Meer ist der Meister unserer heutigen Planungen. Wenn die Gezeiten es zulassen können wir nach der Übernahme der Räder und einem ersten Einrollen zunächst direkt am Strand und anschließend durch noch immer portugiesisch kolonial geprägte Dörfer zusätzlich einen abendlichen Ausflug zu den Kirchen Alt-Goas unternehmen.


6  Tag – 08. November 2017
  Goa (Colva -Palolem) ,
59 km, Gesamtanstieg: 560 m, einfach

Auf den Rädern starten wir hin zum Sal-Fluss und dem idyllischen Fischerdorf Cavelossim, von dem nicht wenige sagen, dass es das Schönste in Goa sei. Von dort windet sich die kleine Straße durch sanfte Hügel mit dichten Palmenhainen in südlicher Richtung vorbei am alten Fort Cabo de Rama nach Agonda und letztlich Palolem Beach. Am beeindruckenden halbmondförmigen Strand werden wir in gemütlichen Strandhütten übernachten.


7  Tag – 09. November 2017
  Palolem Beach – Karwar – Gokarna – Murudeshwar,
52 km, Gesamtanstieg: 410 m, einfach

Auf weiterhin malerischen Straßen teilweise direkt am Meer verlassen wir Goa und machen uns auf in das Cortigao-Wildreservat. Dort gelangen wir durch einen Bach in den Unionsstaat Karnataka.  Es wechselt die Sprache und auch die europäischen Einflüsse aus Goa liegen nun hinter uns – wir sind endgültig in Südindien angekommen. Anschließend führt uns Teil 1 des notwendigen Transfers (gut 1 h) an die Salzlagune von Gokarna, wo wir vieles über das Leben der hier mehrheitlich beschäftigten Frauen erfahren. Teil 2 fürht uns weiter in den Pilgerort Murudeshwar. Ein mögliches Meeresbad, der Tempelbesuch und das Dinner im Hotelgarten schließen den Tag perfekt ab.



8 Tag – 10. November 2017
 Murudeshwar – Sringeri,
Streckenlänge: 48/75/86 km, Gesamtanstiege: 320/720/1.160 m, mittel – schwer

Am Morgen bringt  uns der Bus weiter nach Süden. Nach dem Frühstück in Kundapura radeln wir von hier ostwärts an oder auf den Berg nach Agumbe. Dort werden uns in einem über 120 Jahre alten Herrenhaus authentische Einblicke in das hiesige Leben gewährt und ein typisches vegetarisches Lunch serviert. Auf dem weiteren Weg in die Pilgerstadt Sringeri schnuppern wir die frische Luft der Reisfelder und Plantagen in den Western Ghats und beziehen unser Hotel am Ufer eines Flusses mit Blick auf den gegenüber liegenden Regenwald. Abends oder am nächsten Morgen verpassen wir natürlich nicht den Besuch des Tempels mit seinen von den Gläubigen verehrten kapitalen Karpfen.



9 Tag – 11. November 2017
Sringeri -Hassan,
Streckenlänge: 45 km, Gesamtanstiege: 570 m, mittel

Heute geht es weiter durch die Berglandschaft der Western Ghats. Wir durchfahren Tee-, Kaffee- und Gewürzplantagen. Wir verkosten frischen Plantagenkaffee und kaufen sicher auch welchen. Gegen Mittag bringt uns ein ca. 2-stündiger Transfer in unser Hotel für die kommenden 2 Nächte ins Hoysala Village Resort.



10 Tag – 12. November 2017
Hassan -Halebid – Hassan,
Streckenlänge: 65 km, Gesamtanstiege: 400 m, einfach

Tagesziel sind die Tempel der Hoysala-Könige in Halebid aus dem 12./13. Jahrhundert, die einen Höhepunkt einer der künstlerisch überschwänglichsten Phasen der vorkolonialen indischen Kultur verkörpern. Wir begegnen Bauern, Pilgern, indischen Touristen und erhalten am Rande der Straße ungefilterte Einblicke ins ländliche Leben. Auf dem Rückweg passieren wir Hassan, das muslimisch geprägt ist – immer laut, dabei überraschend entspannt, freundlich, wenn auch unübersehbar schmutzig.



11 Tag – 13. November 2017
Hassan – Mysoren,
Streckenlänge: 84 – 98 km, Gesamtanstiege 420 – 510 m, mittel

Auf geht es in die vielleicht atemberaubendste Stadt Südindiens – nach Mysore. Wir fahren erneut durch das ländliche Karnataka bis max. 40 km vor die Tore der Stadt. Nahe Krishnarajanagar, dem “Ort des Großen Herrschers Krishna” unmittelbar hinter der Brücke über einen der wichtigsten Flüsse Südindiens, dem Cauvery, stoppen wir am Tempel und besichtigen die dortigen Ghats, auf denen nach hinduistischer Tradition auch die Toten verbrannt werden.  Erleichterung versprechen das im Vergleich zur Küste wesentlich angenehmere Klima und der Fakt, dass wir auf der Wegstrecke meist leicht abschüssig unterwegs sein und insgesamt ca. 300 Höhenmeter verlieren werden. In unmittelbarer Nähe des Palastes des letzten Maharajas von Mysore werden wir die kommenden zwei Nächte ein zentral gelegenes Mittelklasse-Hotel bewohnen.



12 Tag – 14. November 2017
Mysoren,

Morgens unternehmen wir (ohne Räder) einen Ausflug auf den die Stadt überragenden Chamundi-Berg. Zurück in Mysore besichtigen wir den prachtvollen Maharaja-Palast und haben am Nachmittag und Abend Zeit für die opulenten Märkte der Stadt, allen voran für den Devaraja-Markt. Etwaige Einkäufe von Seide, Sandelholzprodukten, Gewürzen und Kaffee sollten hier erledigt werden.



13 Tag – 15. November 2017
Mysore – Masinagudi,
Streckenlänge: 65 km, Gesamtanstiege: 4000 m, leicht

Es geht zunächst per Transfer ca. 1 h und danach wieder auf den Fahrrädern durch das ländliche Karnataka. Da die Behörden es fordern, sitzen wir später im Wald wieder im Begleitfahrzeug und erkundigen die ehemaligen Jagdgründe des Maharajas, die heute im Projekt Tiger vereinigten Nationalparks von Bandipur und Mudumalai. Am späten nachmittag, wie auch am kommenden Morgen, gehen wir von unserer Lodge aus auf Wildbeobachtung und freuen uns auf die Geräusche der Nacht inmitten der Wildnis.



14 Tag – 16. November 2017
Masinagudi,
Streckenlänge: 0-48 km, Gesamtanstiege: 0 -1.560 m, einfach – superschwer

Heute stehen verschiedene Optionen zur Wahl. Die ganz Harten können mit dem Rad den Aufstieg in Richtung Ooty und zurück wagen (je 24 km; +/- 1.560 HM). Wir können auch verschiedene geführte Touren im Nationalpark unternehmen oder einfach nur die fantastische Aussicht von unserer Terasse genießen. Entscheiden Sie es selbst!



15 Tag – 17. November 2017
Masisnagudi – Nilambur,
Streckenlänge: 71 km, Gesamtanstiege: 420 m, mittel
Kurz nach Sonnenaufgang besteigen wir für eine kurze, aber für Fotografen oft sehr lohnenswerte Passage das Begleitfahrzeug. Nach 7 km  wechseln wir – wenn möglich – aufs Rad und haben auch auf dem weiteren Weg durch den Nationalpark gute Chancen auf Wildsichtungen. Nach dem typisch südindischen Frühstück am Parkausgang  durchfahren wir vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften wie Tee-, Kaffee- und verschiedene Gewürzplantagen. Auf einer atemberaubend schönen knapp 20 km langen Abfahrt durch den immergrünen Regenwald passieren wir das Einzugsgebiet wilder Elefanten. In der Ebene erwarten uns die wertvollsten Teakholzplantagen Indiens, das Teakholz Museum und eine typische  südindische Kleinstadt. 


16 Tag – 18. November 2017
Nilambur – Kottakkal,
Streckenlänge: 51 km, Gesamtanstiege: 450 m, mittel

Am Morgen machen wir einen Abstecher in einen Kautschuk verarbeitenden Betrieb und erhalten auch Einblick in soziale Aspekte der Frauenarbeit in Indien. Unser heutiges Tagesziel ist eines der alten Zentren der ayurvedischen Heilkunst. Wir erhalten u.a. Einblick in die Herstellung ayurvedischer Medizin. Jedem Teilnehmer steht das Angebot einer ayurvedischen Massage sowie evtl. weiteren Behandlungen offen.


17 Tag – 19. November 2017
Kottakkal – Guruvayur,
Streckenlänge: 62 km, Gesamtanstiege: 140 m, einfach

17 Tag: Kottakkal – Guruvayur
Es geht wieder dem Meer entgegen und bleibt zunächst noch wellig und im Ergebnis schweißtreibend. Kurz vor unserem Tagesziel können wir Steinmetzen bei ihrem alten Handwerk zuschauen. Anschließend machen wir uns in einem Trainingscamp für Tempel-Elefanten mit deren Alltag vertraut und werden einige von ihnen sicher am Abend wieder vor dem berühmtesten aller Hindu-Tempel in Kerala, dem Shri-Krishna-Tempel, wieder treffen. Obwohl Nicht-Hindus der Zutritt zum zentralen Tempelbereich nicht gestattet wird, ist ein Besuch dennoch sehr eindrucksvoll, da man die tiefe Religiosität der oft in Massen anwesenden Pilger erlebt und im äußeren Bereich sehr authentischen Darbietungen in klassischer indischer Musik und indischem Tanz verfolgen kann.



18 Tag – 20. November 2017
Guruvayur – Fort Cochin,
Streckenlänge: 85 km, Gesamtanstiege: 60 m, einfach

In Küstennähe geht es weiter nach Süden. Bei Azhikode verweilen wir – bei Wunsch – kurz an einer dem Apostel Thomas gewidmeten Kirche. Er soll im Jahre 52 hier gelandet sein  und das Christentum nach indien gebracht haben.  Auch ein Meeresbad am Cherai Beach ist anschließend möglich. Hier begegnen Ihnen erstmals die Chinesischen Fischernetze und die Lagunenlandschaft der Backwaters. Mit der Fähre setzen wir nach Fort Cochin über. Am Abend genießen wir den Sonnenuntergang vor dem Panorama der Fischernetze und beenden den Tag mit frischem Fisch oder Seafood.



19 Tag – 21. November 2017
Fort Cochin,

Nach einer kurzen morgendlichen Einführungsrunde auf den Rädern können Sie den Tag zum Shopping nutzen, durch die historischen Viertel schlendern oder auch am Meer baden. Nirgendwo sonst in Indien finden Sie diese Mischung aus Chinesischen Fischernetzen, einer 400 Jahre alten Synagoge, alten Moscheen und von den Portugiesen vor 500 Jahren erbauten Kirchen sowie kolonialen Handels- und Herrenhäusern. Am Abend wohnen wir einer Darbietung in klassischem Kathakkali-Tanz bei.



20 Tag – 22. November 2017
Fort Cochin – Alleppey,
Streckenlänge: 72 km, Gesamtanstiege: 40 m, einfach

Durch die malerischen Backwaters radeln wir auf einer ruhigen Straße meist in unmittelbarer Meeresnähe und halten in verschiedenen Fischerdörfern und bestaunen die Fertigung von Kanus und verschiedener Produkte, die aus der Kokosnuss hergestellt werden. Erneut machen wir bei einem befreundeten Hotel am traumhaften Marari Beach halt für ein mögliches Bad in den Fluten des Indischen Ozeans. Anschließend radeln wir weiter hinein in die Welt der Backwaters und beziehen unser Hotel für die kommenden 2-3 Tage.


21 Tag – 23. November 2017
Alleppey Backwaters,
Streckenlänge: 20 km, flach

Nach dem Frühstück radeln wir durch das Kuttanad, die unter dem Meeresspiegel gelegene Reiskammer Keralas, und kommen nach einem Marktbesuch im Hause unseres Gastgebers Josey an. Unter der fachkundigen Anleitung seiner Frau Lisa erhalten wir Einblick in die Geheimnisse der leckeren Küche Keralas. Am späten Nachmittag starten wir per Boot zu einer Tour durch die schalen Kanäle und treffen uns erneut in Joseys Haus zum Abschieds-Dinner.



 22. Tag – 24. November 2017 
 Flug von Chocin nach Dubai und weiter nach Hamburg
 Flugzeit 9:30 Stunden 9.000 km – Zwischenstopp 2:30 Stunden 

Da ich den Rückflug schon für den 24. gebucht habe 🙁 , geht der Transfer zum Flughafen nach Cochin  am frühen Morgen so dass ich meinen Flieger rechtzeitig um 09:40 erreiche.
Die Anderen radeln noch einmal 55 km durch die Landschaft um die Backwaters. 

Heute nutzen wir unsere Räder zu einer abschließenden entspannten Tour zunächst über die Deiche, oft direkt durch die privaten Bereiche der Einheimischen. Später geht es am Meer entlang durch Fischerdörfer zurück nach Alleppey. Zum Abschluss nehmen wir – nach Wunsch – noch den Klassiker der Region, den Toddy genannten jungen Palmwein zu uns.  Für diejenigen, die ganz früh am kommenden Morgen den Rückflug gebucht haben, bieten wir bereits am Abend einen Transfer in unmittelbare Flughafennähe an.


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Thailand 2015

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