Thailand 2010/ 2015

Anfang der Neunziger, als wir das erste Mal in Thailand waren landeten wir in Pattaya‎.  Es war damals ein aufstrebender Ort, in dem gerade die ersten mehrgeschossigen Hotelbauten entstanden und die „Walking Street“ noch überschaubar war. Wir sahen auch noch amerikanische HL_pattayabay01_6_675x359_FitToBoxSmallDimension_CenterMarines die sich mit Thai-Mädchen Ihre Urlaubstage versüßten. 
Als ich mich 23 Jahre später gegen Ende der Radtour „Südostasien“ Pattaya näherte konnte ich schon aus der Ferne sehen, dass aus dem „aufstrebender Ort“ eine Mega-Urlaubscity geworden war.

Ähnlich ging es mir in Phuket, dass ich 2015 nach mehr als 20 Jahren wieder besucht habe. Der Touristenboom aber sicher auch der Tsunami 2004 hat dazu geführt, dass ich nichts von dem wiedergefunden habe, was ich von damals in Erinnerung hatte.

Im Vergleich zu den Nachbarländern, Laos, Cambodia oder Vietnam geht es den meisten Thais wirtschaftlich wesentlich besser. Das sieht man leider auch an deren Rundungen – die schlanken zarten Figuren von damals sucht man meist vergebens.
Die Verständigung war oftmals schwierig. Da es in den staatlichen Schulen keine Pflicht gibt Fremdsprachen zu lernen, verstehen oder sprechen selbst junge Leute selten englisch.

Thailand ist aber trotz des Touristenbooms und einhergehenden Veränderungen immer noch eine Reise wert.

War es früher uneingeschränkt das „Land des Lächeln“ so ist es heute aber eher die  geschäftsmäßige Freundlichkeit die einen auch abseits der Touristenzentren begegnet.

Es eignet sich bestens für Radtouren, da die Straßen im sehr guten Zustand sind und wir mehrmals längere Strecken auf Fahrradwegen unterwegs waren.
Mit dem Rad auf Autobahnen unterwegs zu sein ist in Thailand nicht ungewöhnlich und man kommt auch ordentlich voran, da einen der Sog der vorbeibrausenden Lastwagen mitzieht – aber es mach nur kurze Zeit Spaß.

 

Thailand 2015

Thailand 2015


Urlaubsvideos
tomtomtofu 2020

Erstamal keine Megatour 202? , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi.