20. Tag  – [21.Februar 2015]   91 km/ 288 m fast eben/ morgens 21°, nachmittags 41° 
Nachdem wir ohne Frühstück losgefahren waren, haben wir entgegen der Planung die Autobahn nach ca. 10 km verlassen und sind in Richtung Küste abgebogen. Auf dem Weg dorthin wurden wir von zwei sportlichen Thailänderinnen, die mit Mountainbike unterwegs waren eingefangen und mit “Hallo” durch die Dörfer begleitet.
Wieder alleine unterwegs sind wir bei einem Tempel falsch abgebogen und so auf einer Halbinsel gelandet von wo aus es nicht weiter ging. Als wir dann nach einigen Kilometern Umweg an den richtigen Strand kamen, stellten wir leider fest, dass dieser wenig einladend war. Über eine lange Strecke gab es nur Gestrüpp in dem sich der Müll verfangen hatte. Trotz Strand gab es später doch einige recht heftige Anstiege, da die Berge teilweise bis ans Meer reichten.
Gegen Mittag wurde der Strand besser und es gab auch einige Ressort, die aber nicht alle in Betrieb waren. In einem Strandrestaurant an dem wir schließlich Halt machten, gab es erfreulicher Weise eine englische Speisekarte. Trotzdem war die Bestellung nicht so einfach, da keiner der Anwesenden Thais englisch verstand. Wir bekamen aber dann doch unser Curry mit Huhn, einen Papaya Salat und eine Flasche Leo-Bier.
Wir waren gerade beim Essen, als ein Ehepaar aus der Schweiz mit Ihren Fahrrädern auftauchte. Sie kamen aus Malaysia und waren unterwegs in den Norden. Wir konnten einige gute Tipps mitnehmen, denn die beiden waren erfahrene Biker und schon seit November in Asien unterwegs.
Unsere weitere Strecke verlief abwechselnd am Strand und auch mal einige hundert Meter davon ab durch Kokosnussplantagen. Dort konnten wir zusehen wie ein Affe Kokosnüsse  erntete.
In der Nähe des Lame-River fanden wir ein schönes größeres Resort das direkt am Strand lag.

 


21. Tag  – [22.Februar 2015] 64 km/ 28 m flach/ morgens 24°, nachmittags 43° 
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel sind wir erst etwas später losgefahren, da die für heute geplante Strecke relativ kurz war.
Die Küste entlang, war es noch bis Mittag sonntäglich ruhig. Einzig an einer kleinen Werft, war eine Gruppe Männer dabei ein Boot an Land zu ziehen. Neben den Holzkähnen die zur Reparatur aufgebockt waren gab es auch ein schickes neues Holzboot an dem noch gearbeitet wurde.
Die nächsten 40 Kilometer, abseits vom Strande waren recht einsam und öde. Erst im Bezirk Wang wurde es wieder lebhafter. An der Mündung des Flusses Tha Chana  gab es auf einer parkähnlichen Wiese ein Ausflugszentrum mit einem Restaurant und vielen kleinen Garküchen. Die zahlreichen Familien aus der nahe gelegenen Stadt Surat Thani, versorgten sich dort,  mit, für uns recht exotischen Meeresfrüchten (Pfeilschwanzkrebse).
Der Versuch im Restaurant Fisch zu essen ging kräftig daneben. Trotz scheinbar guter englisch Kenntnisse des Wirtes bekam ich drei mickrige Fischfrikadellen wie ich sie, zumindest vom Preis her, auch auf dem Hamburger Fischmarkt bekommen hätte. Wir konnten uns aber danach mit einer großen Portion gebackene Bananen trösten.
Auf der anderen Seite des Flusses, fanden wir ein, in den Mangroven verstecktes Resort, mit schönen, auf Stelzen gebaute Holzhäusern. Da alle Ausflügler gegen Abend verschwunden waren, und die lärmenden Speedboote festgemacht hatten, konnten wir einen schönen ruhigen Abend am Wasser verbringen.

 


22. Tag  – [23.Februar 2015]   93 km/ 326 m hügelig/ morgens 22°, nachmittags 46°
Die unruhige Nacht war gegen sechs Uhr zu Ende. Obwohl Fliegengitter vor den Fenstern war, musste ich mich mehrmals mit meinem Insektenmittel “Antibrum” einsprühen, was in Anbetracht der Lage des Ressort nicht anders zu erwarten war.
Zum Frühstück gab es einen herrlichen Sonnenaufgang und selber zubereiten Instand-Kaffee und Nudelsuppe im Plastikbecher.
Da es in der Stadt Surat Thani außer einer mäßig interessanten Tempelanlage keinen weiteren Sehenswürdigkeiten gab, sparten wir uns den Weg dorthin und fuhren gleich landeinwärts in Richtung Westküste. Leider gab es dorthin keine durchgehenden Nebenstraßen, so dass wir überwiegend auf Autobahn ähnlichen Straßen unterwegs waren. Gegen Mittag, wurde die Strecke hügelig, der Verkehr nahm zu und die Temperatur erreichte den Spitzenwert von 46 Grad.
Als wir dann nach 70 Kilometer eine Hinweistafel für ein etwas abseits gelegenes Ressort sahen hofften wir auf eine kühle Dusche und ein kaltes Bier. Leider wurde so schnell nichts daraus. Nach 4 Kilometer fanden wir zwei Ressort. Im ersten hatte die Betreiber nach dem Wochenende wohl keine Lust Zimmer zu vermieten, im zweiten trafen wir nur Reinigungspersonal an.
Also fuhren wir wieder zurück auf die Hauptstraße, die dann über mehrere Kilometer auch noch Baustelle war.
Nach fast 20 km fanden wir in einem kleinenOrtamPhumDuangRiver ein Hotel in dem wir endlich unsere kühlende Dusche und im gegenüberliegenden Restaurant unser kaltes Bier bekamen.

 


23. Tag  – [24.Februar 2015] 83 km/ 297 m hügelig/ morgens 18°, nachmittags 46° 
Auch heute, auf unserem Weg nach Phang Gna mussten wir wieder auf die Autobahn. Leider gibt es auf der ganzen Strecke keine durchgehenden Nebenstraßen auf die man hätte ausweichen können ohne lange Umwege fahren zu müssen.
Nach den Temperaturen von gestern war es heute morgens mit 18° reichlich kühl und feucht. Damit war es gegen 11 Uhr aber schon wieder vorbei und wir kamen bei den kleinsten Hügeln wieder ordentlich ins Schwitzen.
Neben den inzwischen häufiger zu sehenden Moscheen, gab es in der Nähe des Wat Uthai Rat Bamrung einen Felstempel der von zwei Mönchen bewacht wurde. Soweit wir verstehen konnten war es früher eine Eremitage und dass die Figuren die ehemaligen Mönche darstellen sollen.  Das freundliche Angebot tiefer in die Höhlen zu steigen, haben wir in Anbetracht der brüchigen Holzleitern dankend abgelehnt.
Gegen 14 Uhr kamen wir in PhangGna, einer Kleinstadt mit rund zehntausend Einwohnern an. Dort haben wir recht schnell in einer Seitengasse ein ordentliches und auch preisgünstiges Hotel gefunden.  Am späten Nachmittag, als die größte Hitze vorbei war, machten wir eine Runde durch die Stadt. In der Nähe des Hotels gab es einen Nachtmarkt mit vielen Garküchen. Obwohl schon reichlich satt von gebackenen Bananen,Fleischspießen und frittierten Gemüse, haben wir uns zum Abschluss noch frisch zubereiteten Papaya Salat  mitgenommen.

 


24. Tag  – [25.Februar 2015]   80 km/ 315 m hügelig/ morgens 21°, nachmittags 46°
Nachdem die Hinweisschilder “PHUKET” immer häufiger wurden, haben wir uns auf unser Ziel konzentriert und haben am säten Vormittag endlich die Sarasin-Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet, überquert .
Aus der zweispurigen Brücke, wie ich sie in Erinnerung hatte war eine bombastische vierspurige Autobahnbrücke mit Aussichtsplattform geworden. Überrascht war ich auch von der großen Tha Chatchai Police Station hinter der Brücke, bei der alle Fahrzeuge wie bei einer Grenzkontrolle überprüft wurden.
Bis zu unserem endgültigen ZielderSurin Beach,dan wir kurzfristig ausgewählt hatten waren es noch 50 Kilometer. Da sich die Saisonlangsamden Ende zu neigte, war es kein Problem ein Hotel zu finden.

 


25 – bis 29. Tag  – [26 – 28.Februar 2015]   55 km/ 433 m steil,hügelig/ morgens 23°, nachmittags 45° 
Obwohl das Hotel, mit Swimmingpool am Surin Beach schön gelegen war, wollte ich heute weiter in Richtung Phatong um zu erkunden ob ich nach 20 Jahren noch irgendetwas wiedererkenne. So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte auch nicht ansatzweise meine Erinnerung auffrischen. Die Expansion der Stadt und die Zerstörungen des Zunamie, haben aus dem schon damals recht lebhaften Ort einen Vergnügungs- und Touristen-Hott Spot gemacht, dem man mögen muss – oder auch nicht.
In den verbleibenden Tagen habe ich mich noch einige male auf das Fahrrad gesetzt um die Insel zu erkunden. Es hat aber wegen des starken und auch zum Teil gefährlichen Verkehr keinen Spaß gemacht. Und so habe ich die letzten Tage hauptsächlich am Strand und in der warmen Badewanne der Andaman Sea verbracht.
Am letzten Tag, hatte ich dann auch keine Lust mehr mit dem Rad zu Flughafen zu fahren. Ich habe am Nachmittag in Ruhe mein Fahrrad verpackt und bin am frühen Abend mit dem Taxi dorthin gefahren. Den Flug über Bangkok und Dubai habe ich gut überstanden, was ich von meinem Koga-Fahrrad nicht sagen kann –  der Rahmen hat einen Totalschaden erlitten. Es muss irgendwo von größerer Höhe auf eine Kante gefallen sein.  Leider haftet die die Emirates Airline nur für Verluste und nicht für Schäden am Transportgut.
So ist der eigentlich recht preisgünstige Urlaub doch noch teuer geworden.

Recht ordentliche Hotels in Phuket, um 20 – 25 € die Nacht!

Stand, Touristen, Halli Galli = Phatong.

Supermarkt in Patong – so groß wie 2 Fußballfelder.

Flughafen Phuket: die Sicherheitsserver der Geldautomaten!!! 😉

 


Thailand 2015

Thailand 2015


Urlaubsvideos
tomtomtofu 2020

Erstamal keine Megatour 202? , von Berlin nach Tokio  und weiter nach Hanoi.